Geschichte

Persönliche Betroffenheit oder "Wie alles begann"

Nach der Gründung einer Spanischschule fassten Toni Stebler und Philipp Schlegel Wurzeln in Ecuador, einem Land der Gegensätze, mit einem ausgehöhlten Staatsbetrieb, einer faszinierenden Natur und einer grossenteils armen Bevölkerung.


Vor diesem Hintergrund begannen die beiden mit dem nun über 20 Jahre alten Projekt. Der Zweck ist, in Pomasqui jenem Teil der Bevölkerung Hilfestellungen zu geben, welche diese so dringend nötig haben. Dabei gilt es, die eigenen Ressourcen der Bevölkerung zu aktivieren und Vertrauen zu fördern, so dass eine nachhaltige Entwicklung der Projekte möglich wird.

Toni Stebler - Gründer von "Pro Pomasqui"

Historischer Rückblick

24. April 1993: Auf Initiative von Toni Stebler und Priester Segundo Jaramillo beginnt die Hilfe an Pomasqui. Die untenstehende Liste zeigt die wichtigsten Etappen in der Geschichte des Projekts:

2013

Im Jubiläumsjahr 2013 wird in Pomasqui der neue Kindergarten für rund 120 Kinder gebaut. Fotos zum Bau des Kindergartens finden Sie hier.

 

In Pomasqui wird begonnen, gezielt Mikrokredite an Frauen zu vergeben. Bereits im ersten Jahr können rund 10 solcher Projekte angestossen werden.

 

Am 10. November 2013 feiert Pro Pomasqui seinen 20jährigen Geburtstag mit einem gelungenen Anlass im Kirchgemeindehaus in Jona. Mit dabei ist der Teamchor Jona, welcher mit einem Konzert das Publikum begeistert.

2012

Dem Bergdorf Uyachul werden nochmals zwei Gewächshäuser gespendet. Weiterhin werden 10 Familien beim Anbau von biologischen Produkten unterstützt und beraten.


Pro Pomasqui ist ab diesem Jahr auch auf Facebook anzutreffen.
Für das Recyclingprojekt wird von Pro Pomasqui ein Kleinlastwagen gespendet, der das Vergrössern des Projektes unterstützen soll.



Umweltpreis TIERRA DE LUZ für Pro Pomasqui.

"Dieser Preis ist eine Auszeichnung und eine Verpflichtung. Wir strengen uns jeden Tag von neuem an, um unser Bestes zu geben, zugunsten der Umwelt und der Bevölkerung von Pomasqui!"
(Herman Moser, Ecuador)

Gratulation an unser Team vor Ort.

2011

Das Musikprojekt Uyachul wurde mit Spenden aus der Schweiz auf die Beine gestellt. Die Kinderbanda hatte schon einzelne Auftritte an Feiern und Dorffesten.


10 Jahre Guarderia "Violanta y Werner": Anlässlich des 10jährigen Jubiläums besuchte eine kleine schweizer Delegation den Kindergarten "Violanta und Werner".

 

Das Projekt "Arbol Solitario" wird an die lokalen Behörden übergeben. Das bearbeitete Waldstück wird zu Ehren von Toni Stebler in den "Bosque Protector Toni Stebler" umgetauft.

 

Wiederaufnahme der Zivildiensteinsätze in Pomasqui. Im Oktober nimmt der erste Zivi seine Arbeit in Pomasqui auf. Bilder sind hier zu sehen.

 

Mitglieder- und Patenreise in Ecuador im September 2011

2010

Pro Pomasqui beschliesst, die Vertretung im Vorstand der SEMBRES aufzugeben. Die SEMBRES soll unabhängig werden. Auf 2012 treten die Schweizer Mitglieder aus dem Vorstand der SEMBRES aus.

 

Mit der Spendenaktion "Portemonnaie Leerete" gelingt es uns, die Mietkosten des Kindergartens Miguelito für’s kommende Schuljahr zu finanzieren.

 

Das Recycling-Projekt ist zwischenzeitlich erwachsen geworden. Während einzelnen Monaten kann es kostendeckend wirtschaften. Eine vollständige Eigenfinanzierung des Projektes wird mittelfristig angestrebt.

 

Das Projekt Familiengärten in Uyachul startet. 10 Familien wurden ausgebildet, erhielten Starthilfe und ein Bewässerungssystem. Nun können die Frauen neben der Selbstversorgung Ihre Produkte am Markt von Pomasqui verkaufen und so ein kleines Zusatzeinkommen für die Familie generieren.

2009

Die dreijährige Zusammenarbeit mit der DEZA im Projekt Umweltbildung wird erfolgreich abgeschlossen. Durch Drittgelder kann das Projekt weitergeführt werden.


Unser Kindergarten MIGUELITO muss aus den Räumlichkeiten des Pfarrhauses von Pomasqui ausziehen. Glücklicherweise können in der Nähe gute Ersatzräumlichkeiten gefunden werden.
Der Kindergarten MIGUELITO muss neu Miete bezahlen, weshalb die Schulgelder erhöht werden müssen. PRO POMASQUI kann innert kurzer Zeit die zusätzlichen CHF 10'000 für die Mietkosten auftreiben, weshalb die Schulgelder auf dem tiefen Niveau belassen werden können.


Das grosse Recycling-Projekt MIRS SUR wird auf Eis gelegt. Die Abfallumladestation in Quito ET SUR läuft unabhängig von MIRS SUR an. Pro Pomasqui und Sembres konzentrieren sich auf das Recyclingprojekt MIRS in der Umgebung von Pomasqui.

2008

Das Projekt Umweltbildung wird ausgebaut, neben Kindern und Jugendlichen wird auch die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden für die Umweltanliegen sensibilisiert.


Das Recyclingprojekt MIRS wird ausgebaut. Durch den Bau einer Lagerhalle und den Kauf von Maschinenanlagen kann die Menge an recycliertem Material kontinuierlich ausgebaut werden.


Zehn Auszubildende der Firma GEBERIT in Jona reisen zusammen mit Ihren Ausbildnern nach Ecuador. Im Schulhaus des Colegio Pomasqui wird eine Batterie von modernen sanitären Einrichtungen inklusive biologischem Klärbecken installiert. Das Projekt ist zukunftsweisend und lockt zahlreiche Interessierte aus ganz Ecuador an. Die SEMBRES erweitert ihren Lehrpfad und das Informationszentrum entsprechend.


In Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat der ecuadorianischen SEMBRES wird ein Fünf-Jahresplan diskutiert, an dessen Ende die Selbständigkeit der Sembres steht. Die Vermittlung von persönlichen Kinder-Patenschaften ist nicht davon betroffen.

2007

Start des Projekts Umweltbildung (Dreijahresvertrag mit der DEZA).


Unser Gründer und Präsident Toni Stebler stirbt am 23.07.2007.
Der Vorstand von Pro Pomasqui wird neu besetzt. Philipp Schlegel übernimmt das Präsidium.

2006

Abschluss des Aufforstungsprojekts "Arbol Solitario", welches über 9 Jahre mit der DEZA umgesetzt wurde. Der Casitagua wurde mit über 3 Mio. Bäumen bepflanzt.


Planung und Projekteingabe für das neue Projekt Umweltbildung bei der DEZA. Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung der Bevölkerung von Pomasqui für die Umweltthematik.

2005

Das Recyclingprojekt wird kontinuierlich ausgebaut. Neu werden auch die beiden Nachbargemeinden San Antonio und Calacali einbezogen. Das Einzugsgebiet hat nun 50'000 Personen.

2004

Weiterführung des Aufforstungsprojekts "Arbol Solitario" für die letzte Phase 2004-2006.


Beginn eines lokalen Recyclingprojekts auf dem Gemeindegebiet von Pomasqui.

 

 

2003

Fertigerstellung der Wasserversorgung Neblí.


Ausbau und Vervollständigung der Organisation SEMBRES.


Arbol Solitario: Neuer 3 Jahres-Finanzierungsvertrag 2004-2006 mit dem DEZA und Finanzierungsvertrag mit dem Municipio Quito.


Finanzierungsvertrag für die Kindergärten mit dem ORI (Finanzierung durch den internationalen Währungsfonds).


Planung eigener Stiftungsbüros und Erweiterung des Kindergartens Violanta & Werner.

2002

Gründung der neuen Stiftung SEMBRES, welche die Projekte vor Ort führt. der Stiftungsrat ist mit 51% Schweizern und 49% Ecuadorianern besetzt.


Planung und Bau eines dritten Wasserleitungsnetzes in Nieblí.

2001

Finanzierung eines Fahrzeugs für die Dienste der Stiftung.
Bau einer Armenwohnung (Ersatz eines Kartonhauses).
Die Patenkinder beginnen mit dem Bau einer eigenen kleinen Baumschule und einem Naturlehrpfad.
Bau einer Lagerhalle für das Recyclingmaterial .
Gründung des "Botequin popular", einer Apotheke zur verbilligten Abgabe von Medikamenten an Minderbemittelte.
Anerkennung des Projektes für Schweizer Zivildiensteinsätze.

2000-2001

Planung und Bau des Kindergartens Violanta & Werner im Quartier "Allagullà" für 100 Kinder.

2000

Schenkung eines vollständigen Computerzimmers für das "Colegio San Antonio de Padua" in Pomasqui.
Mithilfe am Aufbau der eingestürzten Verbindungsbrücke vom Dorf nach dem Quartier Ventimilla.

1999-2001

Aufbau des Wasserleitungsnetzes in Uyuachul, einem entlegenen Quartier am Casitagua. Wasser für etwa 70 Grossfamilien.

1999

Bau eines Gemeinschaftszentrums im "El Común".
11. Oktober Lancierung des Projektes "Arbol Solitario" auf der Basis der zwei Projektstudien.

1998

Zweite Brillenaktion.
Erstellung einer eigenen Wetterstation in Zusammenarbeit mit dem INAHMI, dem meteorologischen Institut Ecuadors und jungen Schweizer Geographen.
Gründung des Zentrums "TAPORI".


Gründung des Fonds "Fondo Médico Emergente", welcher jährlich gespeist wird und aus welchem Operationsbeihilfen bezahlt werden.

 

18. September, Zusage der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Eidgenossenschaft) zur finanziellen Unterstützung des Projektes "Arbol solitario".

14. Juli, Gründung einer Musikschule in Pomasqui.

1997

Start der zweiten Phase "Arbol Solitario": Studien Ing. G. Petersson (D) und Ing. J. Narvaez (EC), Beschaffung von 2 Transportfahrzeugen.


Renovierung und Wiederinstandsetzung der Fussgängerbrücke "El Común".

1996

Grosse Aktion "Sammeln von Capulísamen" (Wildkirschen) in der Stadt Quito für die Pflanzenproduktion in unserer Baumschule.


Beginn der grossen Projektphase: "Arbol Solitario": Aufforstung des Casitagua mit 3.5 Millionen Bäumen.
Beschaffung von 2 Transportfahrzeugen.


Erste Brillenaktion. 100 Brillen werden von Schweizer Optikern vermessen und abgegeben.


Erste Versuche Abfallentsorgung.


Oktober, Übergabe der Wasserversorgung "El Común" an 55 Grossfamilien.

1995-1996

Planung und Bau von drei "Viviendas populares" (Armenwohnungen).

1995

Einweihung des Kindergartens "Miguelito" für 100 Kinder. Drei Pavillons.


11. Dezember, Gründung des Vereins Pro Pomasqui/Jona.


31. Dezember, Schenkung der Uniformen und Instrumente an die Blasmusik.

1994

Erste Patenschaften.


Erste Pflanzversuche am Fusse des Casitahua.
Unterzeichnung des Abkommens für eine gemeinsame Aufforstung des Casitahua am 18.August:
Nat. Verteidigungsministerium, Erziehungs- und Kulturministerium, Landwirtschaftsministerium, Episkopat
der Kath. Kirche Ecuadors, der Gemeinde Pomasqui und Pro Pomasqui/Jona/Schweiz.
Erste Pflanzversuche am Fusse des Casitahua.


Der erste Pavillon des Kindergartens "Miguelito" wird gebaut.

1993-1994

Planungsphase Wasserversorgung "El Común".


Die "Casa Parroquial" 1639 wird wieder aufgebaut und am 18. Oktober 1994 als "Casa del Encuentro" (Begegnungszentrum) seiner Bestimmung übergeben.

1993

Dr. Inge Debrouwere, eine belgische Ärztin, eröffnet in der "Casa del Encuentro" mit belgischer Unterstützung eine Arztpraxis.


Erste Bäume werden im trockenen Quartier "El Común" gepflanzt.
Erste Diskussionen zum Thema Aufforstung und Gründung einer eigenen Baumschule für anfangs 30'000 Pflanzen jährlich.


Erster Einsatz eines Schweizer Voluntärs im Projekt.

 

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