Recyclingprojekt "MIRS"

Projektbeschrieb

Seit 2007 leistet das Recyclingprojekt MIRS einen Beitrag, um das sich laufend verschärfende Abfallproblem anzugehen. Es existieren wenige Recycling- oder Umweltbildungsbemühungen, die vom Staat oder der Stadtverwaltung von Quito durchgeführt würden.

Die übergeordnete Zielsetzung des vorliegenden Projektes besteht in der Durchführung eines umweltverträglichen, lokalen Abfallbewirtschaftungssystems. Die wieder verwertbaren Materialien (organische und unorganische) werden bei der Bevölkerung, in Firmen und weiteren Institutionen eingesammelt. Diese werden selbständig von lokalen Angestellten getrennt und darauf verkauft, um die Eigenfinanzierung des Projekts zu gewährleisten.

Der aktuelle Eigenfinanzierungsgrad liegt bei 85%-90%. Zudem werden die eingesammelten Materialien zur Herstellung von eigenen Zwischenprodukten genutzt.



 

Flankiert wird das Recyclingprojekt durch eine umfassende Kampagne, die wir  unter Umweltbildung vorstellen.

Mit diesem Projekt wird ein innovativer Systemwechsel von einer Abfallgesellschaft hin zu einer Wiederverwertungsgesellschaft angestrebt. Durch die spürbare Verringerung der Umweltbelastung und die Schaffung dezentraler, niederschwelliger Arbeitsplätze in den involvierten Dörfern wird ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Stiftungszwecks realisiert – die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Region. 

 

Zielgruppe

Das Projekt kommt rund 50'000 EinwohnerInnen der drei Dörfer Pomasqui, San Antonio de Pichincha und Calacalí im Norden von Quito zugute, indem die Abfallproblematik eingedämmt wird und so die Lebensqualität verbessert wird. Zudem erhalten Firmen und andere Institutionen die Möglichkeit einer Recycling-Dienstleistung, welche laufend wachsende Nachfrage geniesst. Die Bevölkerung wird durch Motivierung zum Recycling aktiv einbezogen. Damit wird der Ansatz "Hilfe zur Selbsthilfe" im besten Sinne verfolgt.

 

 

Weitere Informationen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Stefan Huber, Projektleitung MIRS (stefan.huber@bruggerconsulting.ch)

In der Abfalldeponie von Quito werden täglich 1800 Tonnen Abfall vergraben.
Nicht der gesamte Müll wird von der Abfallentsorgung beseitigt.

 

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Wie wir arbeiten

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