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06.04.2017 14:43 Alter: 172 days

April 2017: Interview mit der Leiterin Soziales: Saskia Ayala

Eine sehr engagierte und liebenswürdige Frau: Saskia Violeta Ayala, Leiterin Sozialprojekte bei der Stiftung SEMBRES vor Ort in Pomasqui. Erfahren Sie im Interview, was Saskia für ihre Tätigkeit motiviert und was die Sonnen- und Schattenseiten ihres Arbeitsalltags sind.

 

Julian: Hallo Saskia, zunächst einmal danke, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst, um unseren Schweizer Partnern einen Einblick in deine Arbeit zu ermöglichen.

 

Saskia: Kein Problem, wir erhalten sehr viel Unterstützung aus der Schweiz, da mache ich das gerne!

 

 

Julian: Was ist deine Funktion in der Fundación Sembar Esperanza?

 

Saskia: Ich bin die Leiterin der Abteilung «Soziales» der Stiftung und bin verantwortlich für die Koordination des Patenschaftsprogramms und der Kindergärten.

 

 

Julian: Wie bist du ursprünglich zur Fundación SEMBRES gekommen?

 

Saskia: Nach meiner Ausbildung in Sozialarbeit und Kleinkindererziehung habe ich 2002 begonnen, als Direktorin des Kindergartens für die FADCOP (Vorläuferin der Stiftung SEMBRES) zu arbeiten. Ein Jahr später wurde ich im Laufe der Umstrukturierung zur Fundación Sembar Esperanza als Sozialarbeiterin und Betreuerin des Patenschaftsprojekts eingestellt.

 

 

Julian: Bitte beschreibe mir einen Arbeitstag von dir.

 

Saskia: Normalerweise bin ich um 7.30 Uhr im Büro und gehe zunächst einmal alle E-Mails durch und beantworte die dringenden Anfragen. Zum Beispiel Anfragen aus der Schweiz bezüglich der Patenschaften haben Priorität. Ansonsten mache ich routinemässig Besuche in den Kindergärten, um zu überprüfen, ob alles funktioniert. Weiter besuche ich regelmässig Patenschaftsfamilien, um auf dem Laufenden zu bleiben, wie es ihnen geht.

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht ausserdem darin, sicherzustellen, dass alle Patenschaftsfamilien und Patenkinder ihre Pflichten erfüllen. Ebenfalls bin ich zuständig für das Organisieren von Workshops und für das Erstellen des operativen Jahresplanes.

 

 

Julian: Was gefällt dir denn besonders an deiner Arbeit?

 

Saskia: Am besten gefällt mir der Kontakt zu den Leuten. Es ist sehr schön für mich, mit den Patenschaftsfamilien zu kommunizieren und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen zu suchen. Es gibt mir sehr viel, ihnen ein wenig helfen zu können. Manchmal braucht es gar nicht mehr als einige nette, unterstützende Worte, und die Leute verlassen mein Büro mit einem besseren Gefühl als vorher.

 

Da wir viele Frauen mit Patenschaften unterstützen, kann ich mich gut mit ihren Problemen identifizieren, und es tut mir gut, hier und dort helfen zu können.

 

Das Schönste in meinem Berufsalltag ist aber, zu sehen, wenn ein Patenkind seine Schule oder Ausbildung abschliesst. Es ist ein sehr gutes Gefühl, zu wissen, dass wir es dabei unterstützen konnten, gut ausgebildet in seine Zukunft zu starten.

 

 

Julian: Vielen Dank für dieses Gespräch. Es ist schön zu sehen, wie motiviert du an deine Arbeit herangehst und wieviel Freude sie dir bereitet!

 

Saskia: Sehr gerne. Ein grosser Dank gebührt natürlich auch allen unseren 21 Angestellten, die durch ihre unermüdlichen Leistungen unsere Arbeit überhaupt möglich machen.

 

Ausserdem möchte ich mich bei allen Schweizer Paten sowie Pro Pomasqui und allen Volontären bedanken, die uns im Laufe der letzten 20 Jahre finanziell und mit ihrer Arbeit enorm unterstützt haben. Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich!

 

Zuletzt gebührt aber der grösste Dank dem Stiftungsgründer Toni Stebler, den ich gut kannte. Er war ein grossartiger Mensch, dessen Liebe und Unterstützung wir stets im Herzen mit uns tragen.

 

 

Legende:

Bild 1: Zu Besuch bei Patenkindern

Bild 2: Mit Frauen, die durch die Fundación SEMBRES unterstützt werden

Bild 3: Mit Jugendlichen, die ihre Schulstufe abgeschlossen haben


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